14.02.20 | i hope souls can fly

als handgepäck / hand baggage (siehe gallery of things unten, unter “further pieces”) war dieses wandobjekt von 2014 teil der mixedmedia-gruppenausstellung das wesen der dinge, in der ich von dezember 2017 bis märz 2018 u.a. viele meiner arbeiten gezeigt habe. anschließend brachte ich den stuhl und den koffer mitsamt seines inhalts wieder zurück nach hause in meine wohnung, dem kunstlager, ich stelle alles zusammen in eine ecke auf den boden.
bis zum letzten jahreswechsel hat es bis zum re-arrangement gedauert, mit einer wesentlichen neuen zutat: dem ausgestopften greifvolgel. dies geschah sehr spontan und geradewegs.
mein eigener innerer kontext ist mir nun sehr viel klarer geworden – allerdings möchte ich ihn nicht benennen, um den freien blick auf das objekt nicht einzuengen. nur so viel: für mich haben die gummihandschuhe etwas kaltes, ablehnendes – sie haben jetzt einen widerpart, dem vogel mit seinen weiten schwingen. nun ist es:

airfreight / luftfracht
I hope souls can fly. / ich hoffe, seelen können fliegen
98 x 64 x 56 cm | 2014/19

maurus knowles14.02.20 | i hope souls can fly

26.01.20 | wiederbelebung


die letzten vier jahre, 2016 bis 19, galt alle meine energie allein meinem ort, dem LUDWIG – neukölln bar, venue, art space. wenn ich in dieser zeit kreativ war, dann geschah dies für und in ihm. es entstanden einige temporäre installationen, beispielhaft hierfür “die zeit dazwischen ist mein zu hause” im rahmen der ausstellung “das wesen der dinge” im frühjahr 2018. jemand war teil davon und mein ständiger begleiter.
jetzt gibt es wieder raum, zeit und energie, aus mir selbst heraus kreativ zu sein und zu produzieren; das soll im vordergrund stehen. es gibt so viel neues material! nach und nach möchte ich in diesem “dairy of things”, meinem künstlerischem berichtsheft, die arbeiten dokumentieren, die – über die tätigkeit des kurators hinaus – zwischenzeitlich im ludwig entstanden waren.

maurus knowles26.01.20 | wiederbelebung

24.02.18 | black light in shards


ich sehe etwas auf der straße, auf dem weg von A nach B. im augenwinkel. es bleibt hängen. ich stoppe, gehe drei schritte zurück, mache ein bild mit meinem smartphone davon. später bearbeite ich es, mit einer app, und poste es auf einer plattform, benutze irgendwelche hashtags.
es ist müll. es hat einen titel, im selben augenblick, wie ich es knippse. dieser titel ist ein vollständiger gedanke. ich weiß sofort, wie das kunststück aussieht, das ihn darzustellen versucht, das es materialisiert, vergegenständlich, körperlich begreifbar macht, aus holz, metall, plastik, ganz egal, nicht konkret in allen einzelheiten, aber ganz real. anders kann ich es nicht erklären. wieso, wozu auch immer. ob du es magst, etwas damit anfangen kannst oder nicht. vielleicht spricht es ja.
ich muss es nur noch machen. dann wissen wir es. das, alles, wozu auch immer
: black light in shards

maurus knowles24.02.18 | black light in shards

09.04.17 | time to raze a symbol

2017-04-09 ricardosmirror online
since it’s mine I never cleaned that mirror. I made this decision in the moment as I carried this old wardrobe door at home as a heirloom of my dead friend Ricardo. That was in 2005. As I brought it roughly one year ago to Ludwig I was very careful that I don’t touch the glass surface.
Don’t know why but today it was time to raze that symbol, spontaneous, beyond question and done. Luckily the mirror is clouded by itself, it needs no dust. And the sperm stains of him on the wooden frame will never come off anymore.

maurus knowles09.04.17 | time to raze a symbol

04.12.16 | still without a rose

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a quite spontaneous additional installation piece by me in the main gallery room Werkraum of Ludwig for the exhibition Pleasure-Pain Principle – photo works & words by Pablo Apezteguia (during 17.11. until 21.12.2016): STILL WITHOUT A ROSE but in between – more or less surprisingly – with some white lilies. of course it’s about love and death, both as a living part of all of us.

maurus knowles04.12.16 | still without a rose